Rezension zu: Verstecken gilt nicht – Wie man als Schüchterner die Welt erobert

Werbung, Rezensionexemplar von Random House

Hallo Welt, ich bin es!

Nein, doch nicht, ist viel zu gefährlich da draußen. Bloß nichts Neues!

Na, kommt dir das bekannt vor? Dann könnte dieses Buch dein idealer Begleiter werden! Aber ich muss dich warnen: Es könnte sein, dass du Kontakt aufnehmen musst, wenn du es liest: Mit dir und ja auch mit der Welt!

Die gute Nachricht: Andere haben es auch geschafft, also wirst du es auch schaffen.

Der erste Schritt ist nur diesen Artikel zu lesen (und dann das Buch)

  • Titel: Verstecken gilt nicht! Wie mal als Schüchterner die Welt erobert
  • Autor: Melina Royer
  • Verlag: Kailash
  • Seitenzahl: 222 Seiten
  • Taschenbuch: 12,00 €
  • E-Book: 9,99 €

Klappentext:

Unsicher, verängstigt und von Selbstzweifeln geplagt – Melina Royer empfindet sich lange als schüchternsten Menschen auf dem Planeten. Bis sie eines Tages beschließt, sich nicht länger von ihrem Problem blockieren zu lassen, und sich eine Gegenstrategie zu verordnet: raus aus dem Schattendasein, rein ins Leben. Sie beginnt auf Menschen zuzugehen, gründet ihren eigenen Blog zum Thema Selbstvertauen, kündigt ihren ungeliebten Job, spricht öffentlich über ihre Schüchternheit. Stück für Stück kämpft sie sich aus ihrem Kokon hervor. Melina Royers Erfahrung: Wir müssen nicht hinnehmen, dass unsere Ängste uns beherrschen. Es nicht versucht zu haben, tut viel mehr weh als zu scheitern.

Meine Meinung:

Die Thematik hat es in sich: Schüchternheit war für mich lange ein Thema, besonders in der Vergangenheit. Zeit also, sich intensiv damit auseinander zu setzen, so wie es die Autorin tat und immer noch tut. Melina Royer hatte 2014 ihren Blog „Vanilla Mind“ hochgeladen – eine Plattform für schüchterne Frauen. Mit ihrer positiven Ausstrahlung und der Transparenz über ihre eigene Schüchternheit hatte sie schon bald Zuhörer- und Leser. Nicht wenige, kann ich mir vorstellen, nehmen sie als Vorbild und da kommt ihr Verlagsbuch gerade recht. Genauso wie auf ihrem Blog teilt sie auch hier beste Strategien, Techniken und der Aufbau eines ganz neuen „Mindsets“ (zu deutsch: Mentalität), um als Schüchterner in einer lauten Welt du selbst zu sein und deine Ziele zu verfolgen.

In ihrem 2017 erschienenen Buch „Verstecken gilt nicht“ rüttelt Melina Royer mit einem beißenden Humor und einer schonungslosen Ehrlichkeit an den Grundfesten der Schüchternheit – wenn man es zulässt.

Ihre dennoch liebevolle Art durch die Höhen und Tiefen dieser Thematik zu führen, hat mich schon von der ersten Seite an gefesselt.

Und ich musste schmunzeln: Was sie so humorvoll herüberbrachte, kam mir an der ein oder anderen Stelle sehr bekannt vor.

Da war zum Beispiel das viele Abwägen in bestimmten Situationen, zum Beispiel im Supermarkt. Soll ich lieber den jungen oder alten Gouda nehmen? Hm… der schmeckt besser zu dem Gericht, aber den anderen mag ich lieber aufs Brot. Oh, da kommt eine Verkäuferin. Soll ich sie fragen? Soll ich etwa um Hilfe bitten? Nein, lieber doch nicht, was denkt die dann bloß von mir. Wenn ich mich noch nicht einmal beim Käse entscheiden kann, wie sieht es dann erst in meinem Leben aus mit den wirklich wichtigen Entscheidungen!? Die soll mich nicht für merkwürdig halten.

Ein Satz, der mich aus meinem Gedankenkarrusell geholt hatte, war: Ich bin gar nicht so wichtig, als dass sich andere Menschen pausenlos Gedanken über mich machen! Das war erleichternd zu lesen.

Auch Erfahrungsberichte von anderen Schüchternen hatten einen erleichternden Effekt. Es gibt noch andere, die ähnliche Gedanken haben. Gut zu wissen!

Melina streute diese Erfahrungsberichte in jedem ihrer Kapitel als Beispiel für das jeweilige Thema ein.

Schritt für Schritt führte sie durch das Buch: Erst erläutert sie die Schüchternheit, deckte „die Begleiter“ auf, schrieb ein Kapitel über Selbstreflexion und nähert sich langsam aber sicher dem neuen Mindset.

Eine ganz einfache Gleichung soll mich ein Stück näher an meine Ziele bringen:

Selbstakzeptanz + Selbstreflexion und das Bewusst-Machen der eigenen Gefühle mit Unterstützung von äußeren Bedingungen = Erreichen der Ziele

Die Gleichung wird mit vielen Aufgaben in die Richtung unterfüttert, so zum Beispiel sich selbst besser kennen zu lernen. So lernte ich Stück für Stück mein inneres Team kennen, bekam Tipps, wie ich meine Gefühle genauer ergründen konnte oder Anleitung zum Smalltalken.

Als ich die letzte Seite gelesen hatte, war ich erfüllt von Inspiration und Zuversicht und ein leichtes Lächeln stahl sich auf meine Lippen.

Der letzte Satz hallte noch lange in mir nach:

[…] wenn du es schaffst, deine Ängste zu beherrschen, dann bist du ganz bei dir – und Freiheit im Kopf bedeutet Freiheit im Handeln. (Melina Royer aus dem Buch: „Verstecken gilt nicht – Wie man als Schüchterner die Welt erobert“, S. 215, Kailash)

Besonderheit:

Das Buch ist mit sehr schön ausgewählten Bildern ausgestattet, gibt Tipps, Tricks und Inspiration!

Also los und sage: Hallo Welt, ich bin es!

Empfehlenswert für:

  1. Schüchterne
  2. Mutige
  3. alle, die einen kräftigen Schubs brauchen

Schau auch einmal auf die Seite von Melina Royer. Dort findest du weitere Anregungen zu dem Thema Schüchternheit und Mut:

Für mehr Mut in deinem Leben hier klicken

Oder schau dir ihren Beitrag zu meiner Rezension an:

Vanilla Mind über meine Rezension

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