Rezension zu: Das Haus der geheimnisvollen Uhren

Unbezahlte Werbung, Rezensionexemplar von Random House

Achtung Spoiler!

Eine tickende Uhr im Gemäuer eines alten Hauses. Lewis hätte gedacht, so etwas gibt es nur in Büchern, aber schon bald muss er erfahren, dass auch die Realität manchmal sehr fantastisch ist. Besonders im Haus seines Onkels…

  • Titel: Das Haus der geheimnisvollen Uhren

  • Autor: John Bellairs

  • Verlag: heyne>fliegt

  • Seitenzahl: 224 Seiten

  • Taschenbuch: 9,99 €

  • E-Book: 9,99 €

Klappentext:

Finde die Uhr oder die Welt geht unter

Der 10-jährige Lewis liebt das Haus seines Onkels Jonathan. Es ist uralt, riesengroß und nachts spukt es sogar! Lewis kann es kaum erwarten, hinter all seine Geheimnisse zu kommen. Doch dann erfährt er, dass in den Wänden eine magische Uhr tickt. Der frühere Bewohner des Hauses, ein böser Zauberer, hat sie dort versteckt. Als Lewis in der Halloween-Nacht selbst zu zaubern versucht, beginnt die Uhr schneller zu ticken.

Und plötzlich droht allergrößte Gefahr…

Meine Meinung:

Schon allein die ersten Seiten zu lesen, entführte mich in den Zug, in dem der kleine Lewis auf dem Weg zu seinem Onkel nach Zebeedee ist.

Dort soll er nun wohnen, weil seine Eltern bei einem Autounfall verunglückt sind. Den Onkel hat er noch nie in seinem Leben gesehen, aber schon viele eigenartige Geschichten gehört. Wie gut, dass solche Geschichten manchmal nicht der Wahrheit entsprechen, denn Jonathan ist ausgesprochen nett. Genauso wie Jonathans Nachbarin, Mrs. Zimmermann. Mit ihnen zusammen spielt er Poker und isst Schokoladenkekse. So weit, alles ganz normal.

Nur ist Onkel Jonathan kein normaler Onkel. Er ist ein Zauberer und das Haus ein wundersamer Ort für Lewis. Regenwälder erscheinen in Spiegeln und die Fensterbilder haben die Angewohnheit zu wechseln.

Aber das Merkwürdigste von allen ist das Ticken. Im gesamten Haus stehen Uhren, große und kleine und in vielen verschiedenen Formen. Sie sollen das lautere tiefere Ticken übertönen, was man tief in den Wänden vernimmt. Was hat es wohl mit der großen Uhr im inneren des Hauses auf sich?

Diese Frage stellt sich auch Jonathan und unternimmt nächtliche Ausflüge durchs Haus, um das Geheimnis zu ergründen. Eines weiß er: Es ist ein Fluch von seinem Vorgänger, dem bösen Zauberer Isaac Izard.

Als Lewis selbst versucht zu zaubern, setzt er eine Kette unheilvoller Verstrickungen in Gang.

So viel sei verraten: Verfolgungsjagd, gruselige Nachbarn und Geister sind nur der Anfang. Das große Rätsel um die Uhr muss auch gelüftet werden und die Uhr schlägt durch so viel Magie nur noch schneller.

Aber wie gut, dass Lewis sich auf seine Freunde verlassen kann.

Besonderheit:

Die Sprache, die der Autor John Bellairs verwendet, passt zu dem Buch. Erstmals ist es in den siebziger Jahren erschienen und wurde damals zum Kassenschlager. Alltertümliche Worte schmücken die Geschichte, haben mich aber nicht gestört. Eher im Gegenteil: mir half es mich in das Jahr 1948 hineinzuversetzen, in dem die Geschichte spielt. Einzig und allein die Auflösung des gesamten Rätsels hätte noch ein wenig länger beschrieben werden können.

Nun, nachdem bekannt war, dass der Film im September in den Kinos anlaufen wird, wurde das Cover an den Film angepasst. Ein passendes Bild ziert nun den Umschlag und macht neugierig auf den Inhalt.

Ein Buch für Groß und Klein!

Empfehlenswert für:

  • Kinder, die Spaß am Lesen haben

  • alle, die Halloween und Fantasy-Geschichten mögen

  • Gruselfans

  • Leser von dem Autor John Bellairs

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