Buch Berlin 2019

Die drittgrößte Buchmesse, neben der Leipziger und Frankfurter Buchmesse, fand dieses Jahr zum sechsten Mal in Berlin statt.

Vom 23.-24.11 kamen Buchliebhaber aus allen Ecken von Deutschland (und bestimmt darüber hinaus), um die kleine, aber sehr familiäre Buchmesse zu besuchen.

Ich durfte dieses Jahr zum ersten Mal dabei sein und fand es sehr bereichernd und inspirierend.

Die Zugfahrt und die Reise in das Berliner Viertel Moabit verlief reibungslos. Nur vor Ort waren meine Reisebegleitung und ich von der minimalen Beschilderung verwirrt. Gehen wir jetzt durch das Einkaufszentrum in das Hotel, wo die Messe stattfindet oder gleich ins Hotel? Wir entschlossen uns für die zweite Option und genossen nun erst einmal eine Fahrt im Aufzug, weil die anderen auch keine Ahnung hatten, wohin wir sollten. Wir hatten aber sogleich ein Gesprächsthema. So knüpft man Kontakte! 😉

Am Eingang angekommen durfte ich als Presse/Blogger die lange Schlange entlanggehen und mir meinen Ausweis und den Messekatalog abholen. Die Jacke konnte ich bei der Garderobe loswerden und hatte dann meine Hände für Fotos frei.

Es gab zwei Hallen, eine größere und eine etwas kleinere mit vielen Ständen. Ich stürzte mich ins Getümmel, schaute mich um, nahm Leseproben von Geschichten und Visitenkarten von Autor*innen mit, die ich interessant fand.

So schob ich mich von Stand zu Stand, plauderte und stellte Fragen. Ich erfuhr zum Beispiel, dass man als Autor seine Geschichten mit multimedialen Tools ausstatten oder Augmented Reality integrieren kann. In Bibliotheken ist es gerade auch ein Thema, deshalb hat mich das sehr angesprochen.

Ein anderer faszinierender Stand war alles zum Thema Papier. Große Pop-Up-Bücher zu „The wizard of Oz“ oder „Beauty and the Beast“ zogen meine Aufmerksamkeit auf sich. Faszinierend wie Papiermechanik in Büchern funktioniert und nun sind wir zu Hause um ein Pop-Up-Buch reicher.

Ich habe mir auch ein Buch gekauft:

Es heißt „Litersum“ von Lisa Rosenbecker und ist aus dem Drachenmondverlag. Ich habe eine kleine Schwäche: Ich kann nicht an Büchern vorbeigehen, auf denen Bücher oder Bibliotheken abgebildet sind (Schau mal hier vorbei: Animant Crumb), und so musste dieses Buch bei mir einziehen.

 

Die Autorin war gerade vor Ort, signierte mein Buch und ich kam mit ihr ins Gespräch (alles weitere folgt in einem zukünftigen Beitrag).

Zwischendurch ruhte ich meine müden Füße bei einer Lesung zum Buch „Der Mitternachtsladen“ von Tanja Karmann aus. Es war eine sehr schöne Lesung.

Um 15 Uhr war ich von den vielen Eindrücken gesättigt, meine Füße immer noch müde und mein Arm von der schweren Tasche lahm, aber mit einem strahlenden Grinsen auf dem Gesicht.

Es hat sich sehr gelohnt und für alle Buchliebhaber ist sicher etwas dabei.

Meine Ausbeute

Sehen wir uns nächstes Jahr ?

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